LocaMap! - Informationen und Neuigkeiten

Die LocaMap! GmbH ist ein Mobile StartUp mit Sitz am Weltkulturerbe Zollverein in Essen.
Wir entwickeln und betreiben mit unserem Team Apps und Plattformen für das mobile Internet. Location Based Services und mobile Devices wie das iPhone & Google Android sind unser zu Hause, die mobile Welt von Morgen unsere Aufgabe...

Haben Sie Interesse? Suchen Sie eine neue Herausforderung? Sprechen Sie uns an...

Neuigkeiten und Hintergründe zum Projekt ~ Willkommen zu Hause

Archive for April, 2008

Das LocaMap – Team hat seine Wirkstätte in einem der geschichtsträchtigesten und ungewöhnlichsten Plätze des Ruhrgebietes, von unserem Fenster in der Martin-Kremmer-Straße blicken wir auf einen alten Förderturm und das Gelände der Zeche Zollverein.

Das Welterbe Zollverein – ehemals die „schönste Zeche der Welt“ – heute das bekannteste Industriedenkmal und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet.”

Junge Unternehmen, Agenturen, Kreative und Künstler bringen täglich frischen Wind in den beliebten Ausflugsort. Auf dem Gelände befindet sich dauerhaft die Ausstellung der Gewinner des “Red Dot Award” und andere wechselnde Ausstellungen und Kunstprojekte und auch die ein oder andere Party, wie die Extraschicht finden hier regelmäßig statt. Auf Zollverein kann man sein Glück in einem Casino versuchen, Regionale Spezialitäten im Kokerei-Café genießen oder seine Sinne im “Erfahrungsfeld” schärfen.

Es ist also immer was los hier und wenn nicht, dann machen wir was los.

Das Kind braucht einen Namen

Für gewöhnlich steht der Name des Kindes fest, bevor es geboren wird.  Bei uns war das leider umgekehrt. Der Dummy hatte das Licht der Welt bereits erblickt, als die Jungs anfingen, über einen Namen nachzudenken. Typisch Mann! Erst das Praktische, dann das “Unwichtige”.

Das Grübeln konnte beginnen. Der Name sollte natürlich der Zielgruppe entsprechend sein. Die ist im Groben: 18 -35 Jahre alt, aktiv, internetaffin, ausgehfreudig, reiselustig und trendbewusst.

Die ersten Vorschläge  wurden deshalb schnell verworfen. Zu bieder, zu ungereimt, zu gewollt. Schwer verliebt waren wir in Geo me! Leider war dieser Name bereits belegt, eine europäische Firma hat ein Produkt mit diesem Namen angemeldet.

Schließlich entschied Johannes sich dazu, den Namen via “Name this” zu suchen. “Name this” ist eine Community in der man sein Projekt beschreiben kann und die angemeldeten User dann Namen dafür suchen. Diese Namen werden dann gevoted und der Gewinner bekommt ein paar Dollars, oder so. Konkretere Erläuterungen würden hier den Rahmen sprengen.

Leider haben die Vorschläge nicht überzeugt:

Die besten drei Vorschläge waren: 1. Geopolist / 2. mapzoo / 3. GeoNear

Ne, irgendwie wars das noch nicht. Schließlich entschied Johannes sich für das Naheliegenste: Loca Map! Local, Location und ein bisschen loco!

Ja, das war es. Loca Map trifft es auf den Punkt und wird global verstanden. Alles loca?!

Das Wichtigste

Hmm, für jeden Dortmunder oder eigentlich für jede Person die jemals in Dortmund in der Innenstadt war, hat diese Überschrift einen bitteren Beigeschmack… Kennt ihr die ältere Dame, die in der Fußgängerzone unerschütterlich “Das Wichtigste, das Wichtigste” ruft? Vielleicht könnten wir sie für Promozwecke gewinnen, ich denke wir zahlen besser als “der da oben”.

Das nur am Rande. Was ist also das Wichtigste für LocaMap?

Unmittelbar

Schnell und einfach muss es sein. Wie oft hat jeder von uns in seinem Posteingang gelesen: Sag mal hast du auch MSN? Klar. Und zack ist man weg. Warum? Emails sind zu langsam, zu kompliziert. Der Fachbegriff lautet hier wohl “Unmittelbarkeit”. Wie dämlich wäre telefonieren, wenn man erst auf Reload drücken muss, um zu hören, ob mir der andere geantwortet hat.

LocaMap ist Kommunikation in Echtzeit. Dabeisein, wenn etwas passieren.

Denn Dinge sind nur dann erfolgreich, wenn sie einfach zu bedienen und leicht verfügbar sind oder sie kommen von Microsoft.

Standards

Bestimmte Dinge haben wir Netzmenschen gelernt: Klicken und scrollen hilft ungemein, die Neugierde zu befriedigen. Wir brauchen also nicht viel: Ein Fenster mit den wichtigsten Infos und Ende.

Die Bloggerin

Zuhause stand dann erst mal eine Cliquenkonferenz im großen Rahmen an. Die Jungs präsentierten uns in der Chill Bar in Essen aufgeregt ihre Idee. Wir waren sofort Feuer und Flamme und übten uns im kollektiven Brainstorming. Jemand rief: „Ihr braucht einen Blog!“

Alle schauten mich an. Ich bin Melanie und gehöre zu der Clique von Johannes, Kai und Markus. Ich bin Modejournalistin und schreibe meinen eigenen Fashion Blog für die Frauenzeitschrift Young. Außerdem habe ich bei den Start Ups Erdbeerlounge und armedangels tatkräftig Text beigesteuert. Dass ich die Idee meiner Freunde unterstütze ist also Ehrensache.

Ganz nebenbei bin ich absolut Community abhängig und über die Jahre zur Hobby-Expertin geworden.

So, nun wisst ihr, mit wem ihr es zu tun habt. Ich freue mich auf das Projekt und bin gespannt auf euer Feedback!

Ein Dummy wird geboren…

Der Ausdruck Dummy [ˈdʌmɪ] (engl. für Attrappe) bezeichnet

  • eine Attrappe für künstlerische Zwecke oder Tests.

Ja, kommt hin. Testen wollten wir vor allem die Reaktionen unserer Freunde und Künstler sind wir sowieso. Denn Menschen von einer Idee zu überzeugen, ist erstens eine Kunst und zweitens ein Test, ob diese “da draußen” ankommt.

Vom Fragezeichen

Bei dem Versuch, unseren Freunden und Bekannten die Idee zu erklären, waren sie vor allem mit vielen Fragezeichen in bekannten Gesichtern konfrontiert. Wir artikulierten mit Händen und Füßen, sprachen von Darstellung von Usern innerhalb einer Map…doch sahen dann schnell ein, dass etwas Visuelles her muss, mit ersten Funktionen.

… zum Dummy

Reden ist silber, zeigen ist gold. Johannes entwickelte einen ersten Dummy. Obwohl Dummy eigentlich untertrieben ist. Wenn man hier nämlich nicht gleich strukturiert vorgeht, braucht man nachher eine Ewigkeit, das anfängliche Chaos durch eine sinnvolle Struktur zu ersetzen. Soviel zur Theorie! Natürlich ist genau dieses Chaos, wie in jedem kreativen Prozess doch entstanden.